Digitale Transformation: Kulturwandel hat höchste Priorität

IFIDZ-Leadership-Trendbarometer zeigt: Unternehmen erachten den Kulturwandel als die wichtigste und dringlichste Herausforderung im Prozess der digitalen Transformation 2020

Digitale Transformation: Kulturwandel hat höchste Priorität

Digitale Transformation: IFIDZ, Frankfurt

Als größte bzw. dringlichste Baustelle in ihrer Organisation im Prozess der Digitalen Transformation erachten die Führungskräfte in den Unternehmen aktuell deren Kultur. Diese und den Mindset der Mitarbeiter möchten die Unternehmen 2020 denn auch vorrangig verändern bzw. weiterentwickeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine Leadership-Trendbarometer genannte Online-Befragung von Führungskräften, die das Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ), Frankfurt, zwei Mal jährlich durchführt.

Beim jüngsten Leadership-Trendbarometer lautete die Frage: “Welche der folgenden Aufgaben und Herausforderungen werden Sie in Ihrer Organisation im Jahr 2020 im Kontext der digitalen Transformation prioritär angehen?” Vorgegeben waren den Führungskräften 14 Antwortmöglichkeiten; Mehrfachantworten waren möglich.

Von den 163 an der Befragung teilnehmenden Führungskräften nannten die meisten (55 Prozent) als eine der zentralen Herausforderungen im Jahr 2020, “das Bewusstsein und die Unternehmenskultur noch stärker mit den Anforderungen und Chancen der digitalen Transformation in Einklang zu bringen”. Und ebenfalls mehr als die Hälfte von ihnen (51 Prozent) sahen es als wichtig und dringlich an, “dafür Sorge zu tragen, dass alle Mitarbeiter die nötigen Kompetenzen und das erforderliche Mindset für ein effektives Arbeiten im digitalen Kontext entwickeln”. Ebenfalls unter den Top-5 der gegebenen Antworten befand sich das Item “Wir setzen alles daran, ein positive Fehlerkultur zu entwickeln” (39 Prozent).

Dass die Führungskräfte der Veränderung der Unternehmens- und Führungskultur sowie des Mindsets der Mitarbeiter eine so hohe Bedeutung beimessen, überrascht laut Aussagen der IFIDZ-Leiterin Barbara Liebermeister insofern nicht, “als die Mitarbeiter und Führungskräfte der zentrale Schlüssel zum Bewältigen des Prozesses der Digitalen Transformation sind”; denn sie sind es, “die in den im Rahmen des Transformationsprozesses geänderten Strukturen arbeiten und die veränderten Prozesse mit Leben füllen müssen”. Sie sind es zudem, von denen im Arbeitsalltag “die erforderlichen Impulse und Initiativen für die nötigen Veränderungen auf der Shopfloor-Ebene ausgehen müssen”.

Ein hohe Bedeutung messen die Führungskräfte im Rahmen des digitalen Transformationsprozesses auch der Herausforderung bei, das Geschäftsmodell des eigenen Unternehmens zu hinterfragen, “da wir uns noch zu sehr auf den “alten Pfaden” bewegen” (39,6 Prozent). Und 34,7 Prozent erachteten es als eine der vordringlichen Aufgaben, ein “sinnvolles Gleichgewicht” zwischen der angestrebten Veränderung und Innovation sowie dem Tagesgeschäft zu wahren.

Ausführliche Infos über die Ergebnisse des jüngsten IFIDZ-Leadership-Trendbarometers finden Interessierte auf der IFIDZ-Webseite (www.ifidz.de) in der Rubrik Studien.

Das Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ), Frankfurt am Main, erforscht die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Führungskultur von Unternehmen – auf der personalen und organisationalen Ebene. Außerdem untersucht es, wie die aus dem Wandel resultierenden Herausforderungen von Unternehmen und ihren Führungskräften gemeistert werden können und welche Strukturen und Kompetenzen sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten sie hierfür brauchen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse gibt das Institut in Studien sowie Konferenzen, Seminaren und Vorträgen an die Wirtschaft weiter und leistet hierdurch einen Beitrag dazu, dass die Unternehmen auch künftig fit für die Herausforderungen ihrer Märkte sind und die Chancen, die sich aus den Marktveränderungen ergeben, aktiv nutzen können.

Das IFIDZ wurde von der Wirtschaftswissenschaftlerin und Managementberaterin Barbara Liebermeister gegründet, die das Institut auch leitet. Es kooperiert mit der Freien Universität Berlin, der HAW Hamburg (Fakultät DMI), dem F.A.Z.-Institut und der RWTH Aachen University. Das IFIDZ verfolgt bei seiner Arbeit einen interdisziplinären Ansatz und möchte die neuesten Erkenntnisse aus den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen wie zum Beispiel Betriebswirtschaft und Psychologie miteinander verbinden.

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